Am besten geeignet für die Nistklötze sind Harthölzer wie Eiche oder Buche. Auch Holz von Obstbäumen kann verwendet werden. Ungeeignet sind harzhaltige Hölzer wie Fichte und Tanne, da dieses Harz die Flügel verkleben könnte. Am besten nehmen Sie gut abgelagertes Holz, damit sich keine Risse bilden. Löcher mit Rissen werden nicht angenommen, weil Schädlinge leicht eindringen können. Selbstverständlich darf das Holz nicht mit giftigen Imprägniermitteln - was sie leider meistens sind - behandelt worden sein.
In dieses Holz bohrt man Löcher mit einem Durchmesser von 1 - 10 mm. Es ist egal ob Sie Holzscheiben verwenden und die Bohrungen in der Stirnseite anbringen oder einen Stamm hochkant durch die Rinde anbohren. Die Löcher müssen waagerecht oder leicht nach unten geneigt angelegt werden, damit sich keine Staunässe im Inneren bilden kann. Die Bohrungen sollten möglichst sauber und ohne Grate (Splitter an der Außenkante) sein, damit sich die Insekten nicht verletzen. |

Nistklotz aus Holz |
Die eigene Herstellung von Nistböcken ist dagegen etwas aufwändiger. In eine etwa 120 mm dicke Tonplatte werden mit geeigneten Stäben Löcher von 1 bis 10 mm Durchmesser gebohrt. Danach werden die Löcher auf der Rückseite verschlossen. Andernfalls würden sich die Löcher beim herausziehen des Stäbchens durch den entstehenden Unterdruck wieder verschließen. Danach muß das ganze noch gebrannt werden.
Es gibt aber im Handel Nistblöcke in vielen Ausführungen fertig zu kaufen. Oft werden sie unter dem Namen "Bienenhotel" angeboten. Einige der Anbieter finden Sie in unserer Rubrik "Links".
Eine weitere Möglichkeit ist es, einen Holzrahmen von 120 mm Tiefe zu bauen und diesen mit Lehm zu verschmieren. In den getrockneten Lehm werden dann die Löcher gebohrt.
Man kann Ziegelsteine anbohren - oder gleich Lochsteine verwenden - und diese lose zusammenmauern, bzw. auch hier später in die Fugen bohren. |

Nistblock aus Holzbeton
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| Eine weitere einfache Variante sind Nisthilfen aus hohlen oder markhaltigen Stängeln und Zweigen z.B. Schilf, Stroh, Bambus, Sommerflieder, Brombeere oder Himbeere. Sie sollten fest zu einem Bündel verschnürt angeboten werden, damit sich die Vögel nicht einzelne Zweige herauszupfen können. Eine Seite der Stängel sollte verschlossen sein. Zu diesen Zwecken kann man die Zweige am besten in eine etwa zu 20 mm mit Gips gefüllte Blechdose stecken.
Sehr interessant sind auch Beobachtungskästen mit durchsichtigen Kunststoffröhrchen. Diese versenkt man bündig im abnehmbaren Deckel einer ca. 150 mm tiefen Holzkiste (Breite & Höhe: ca. 200 mm) und verschließt sie am Ende mit Watte. Der Innendurchmesser der Röhrchen sollte 3 - 10 mm, ihre Länge etwa 100 mm betragen. Achten Sie darauf, dass Sie den Deckel leicht abnehmen können (Griff).
Eine mit Sand gefüllte Kiste rundet das Angebot an ihren Wildbienenstand ab. Es können auch Kunststoffbehälter genommen werden, die allerdings an der Unterseite Löcher haben müssen, damit keine Staunässe entsteht. Nach oben ...
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Nisthilfe aus Pflanzenstängeln
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