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Hornisse

Hornissenkönigin |
Eine weitere sehr bekannte Wespen-Art ist die
Hornisse. Auch sie ernährt sich hauptsächlich von Insekten,
nimmt aber auch Baumsäfte, gärendes Fallobst und Blütennektar zu
sich. Das Leben eines Hornissenstaates findet innerhalb von 6
Monaten statt. Die Königin als „Herz“ des Staates hat als Einzige
den Winter überlebt und beginnt ab Anfang Mai mit dem Nestbau und
der Eiablage. Anfang Juni schlüpfen dann die ersten Arbeiterinnen,
die umgehend den Weiterbau des Nestes, die Jagd nach Futter und die
Brutpflege übernehmen.
Ein Hornissenvolk besteht in der Regel aus
100-600 Tieren. Die Königin widmet sich im Hochsommer nur noch der
Eiablage. Im Gegensatz zur Honigbiene, sind Hornissen nicht in der
Lage, sich eine neue Königin, bei deren vorzeitigem Tod,
heranzuziehen. Falls die Hornissen-Königin umkommt, sind die
Arbeiterinnen zwar in der Lage Eier abzulegen, allerdings sind diese
unbefruchtet und bringen nur Drohnen hervor – das Volk stirbt dann
innerhalb weniger Wochen ab.
Hornissen sind äußerst friedliebend und
stechen nur im absoluten Notfall, z. B. um ihr Nest zu verteidigen.
Entgegen der landläufigen Meinung ist ein Hornissenstich nicht
gefährlicher oder schmerzhafter als jeder andere Wespenstich.
(Anmerkung: Falls Sie ein Problem mit Wespen- oder Hornissennestern haben können Sie sich gerne an uns wenden und wir vermitteln ihnen eine sachkundige Person zur Umsiedlung der Tiere. Bitte sehen Sie also davon ab selber zur Giftflasche zu greifen. Das ist im übrigen sogar verboten, da diese Insekten unter Naturschutz stehen!)
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